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"FAMILIEN-Unternehmen zu begleiten ist mir eine Herzensaufgabe"
Ich kenne die schlaflosen Nächte und unsichtbaren Konflikte aus eigener Erfahrung: Über ein Jahrzehnt war ich selbst Teil der Geschäftsleitung in unserem eigenen Familienunternehmen - mit einem Jahresumsatz von über 150 Millionen Euro. Ich kenne die Fallstricke zwischen Tradition und Innovation, zwischen Loyalität und Liquidität, zwischen Geschwisterliebe und Gesellschafterinteresse. Ich weis aus erster Hand, wie schnell ungelöste Spannungen das Fundament eines Lebenswerks, die Zusammenarbeit und vor allem die FAMILIE gefährden können. Diese tiefgreifende, persönliche Erfahrung war die Motivation, mich nicht nur mit dem Studium der Wirtschaftsphsychologie, sondern intensiv mit der Systemischen Arbeit auseinanderzusetzen. Ich habe gelernt, die Muster und Wechselwirkungen zu erkennen und Methoden zu finden, die die Zusammenarbeit wieder leichter machen. Unternehmen führen, Familie bleiben und dabei seinen Werten treu bleiben - das funktioniert! Ich zeige dir wie!
Wie ich arbeite....
Ich arbeite in meiner Beratung nach dem wissenschaftlich anerkannten Ansatz der Systemtheorie nach Niklas Luhmann. Ein Familienunternehmen ist kein normales Unternehmen: Es ist ein hochkomplexes Geflecht aus drei Welten: Die Familie, das Unternehmen und das Eigentum. Diese drei Welten handeln nach einer komplett unterschiedlichen Logik und dies erschwert somit Entscheidungsprozesse anders als in anderen Unternehmen. Wo andere Beratungsansätze nur auf die Zahlen oder die Strategie schauen, setzt die systemische Arbeit dort an, wo die eigentliche Kraft – aber auch die größte Herausforderung – entsteht: bei den Wechselwirkungen.
Die Familie
Hier geht es um Emoitionalität, um Zugehörigkeit und um Zusammenhalt. Die Oberste Priorität hat der Mensch als Ganzes, mit all seinen Bedürfnissen, Emotionen und Wünschen.
Das Unternehmen
Hier zählt Leistung und Hierarchie. Die obersten Ziele sind Gewinnmaximierung, Wettbewerbsfähigkeit und das Überleben am Markt. Es zählt Funktion, nicht Person: Nur wer einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet, ist für das Unternehmen von Wert.
Das Eigentum
Hier zählen Anteile, Stimmrechte und Dividenden. Es herrschat das Prinzip der Kapitalinteressen: Vermehrung des Kapitals, Absicherung des Vermögens und klare Rechtsverhältnisse.
Warum der Systemische Ansatz der Schlüssel für Familienunternehmen ist:
Es geht nie nur um eine Person
In einem Familiensystem ist alles miteinander verbunden. Wenn du dich als Nachfolger veränderst, hat das Auswirkungen auf deinen Vater/Mutter, deine Geschwister und die Belegschaft. Ich betrachte dich nicht isoliert, sondern wir schauen uns das gesamte „System“ an. So finden wir Lösungen, die nicht nur für dich funktionieren, sondern das gesamte Gefüge stabilisieren.
Rollenklärung statt Rollenkonflikt
Der größte Schmerz entsteht oft dort, wo die Rollen verschwimmen: Wer sitzt gerade am Tisch? Der liebende Vater oder der kritische Chef? Die loyale Tochter oder die strategische Geschäftsführerin? Die systemische Arbeit hilft uns, diese Rollen sauber zu trennen. Das schafft eine enorme Erleichterung und bringt Professionalität in den Betrieb, ohne die Wärme in der Familie zu verlieren.
Das Unsichtbare sichtbar machen
Oft sind es unausgesprochenen Themen, die heute die Harmonie in der Zusammenarbeit blockieren. Mit Methoden wie dem digitalen Systembrett oder der Biografischen Arbeit machen wir diese unsichtbaren Dynamiken greifbar. Wenn wir sehen, wer wo im System steht, lösen sich Blockaden oft fast wie von selbst auf.
Die Wertschätzende Haltung
Systemik bedeutet auch, das zu würdigen, was da ist. Wir schauen nicht nur auf das, was „falsch“ läuft. Wir machen die Resourcen und Lösungen die bereits in dir stecken einfach nur sichtbar. Mein Ziel ist es, das Fundament zu stärken, damit du darauf dein eigenes Stockwerk bauen kannst.
Ich gebe dir die Klarheit die du brauchst, um euer Unternehmen souverän in die Zukunft zu führen!
"Als ich selbst in der Geschäftsleitung war und wir immer wieder in emotionale Konflikte gerieten, dachte ich oft, es läge an der Sturheit der anderen oder an meiner zu hohen Sensibilität. Erst durch die systemische Brille habe ich verstanden: Es lag an der Komlexität des Systems. Diese Erkenntnis war für mich der größte Befreiungsschlag. Genau diese Erleichterung möchte ich auch anderen ermöglichen."
Christina Grün
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